
Letzten Freitag hatten der deutsche Botschafter und seine Frau
Grudun Krögel-
Schaefer in die Botschaft eingeladen. Das Motto der Party: Rock in der Residenz! Auf einer Bühne traten Bands der deutschen Schule in Peking auf, es gab Häppchen (Frikadellen, Schnitzel und Zwiebelkuchen) und Getränke. Man fühlte sich schon fast heimisch, lauter Deutsche, überall hörte man die deutsche Sprache, das Essen... Der Botschafter schien auch ein geselliger Herr zu sein. Er erzählte uns wie er zu dem Posten gekommen war, von den Empfängen in der Botschaft, u.a. waren alle
Olympioniken vor kurzem erst zu Besuch. Dann erzählte er von Jazz-Vormittagen, die anscheinend regelmäßig bei ihm stattfinden. Als wir Interesse zeigten, schlug er vor, dass wir unsere Kontaktdaten in der Botschaft hinterlegen, wir würden dann beim nächsten Mal wieder eingeladen werden. Ich bin gespannt! Unten auf dem linken Bild sieht man die Fassade der Botschaft. Diese wurde zusammen mit einem Künstler verschönert, wahrscheinlich auch für die olympischen Spiele. Zwischen den sonst eher trist wirkenden Botschaften nun ein echter Blickfang!
Nach der Feier in der Botschaft schlug es einige von uns noch in den Club "Mix". War ein lustiger Abend, auch wenn hier einmal mehr die großen Differenzen in der chinesischen Bevölkerung ersichtlich wurden. Auf den angemieteten Tischen türmten sich quasi die
Wodka-Flaschen, Whisky, Champagner, Obstteller usw. An Dekadenz kaum zu überbieten, zumal man nach chinesischer Sitte immer die Hälfte unberührt liegen lässt, um Wohlstand zu symbolisieren. Als wir nach dem Club uns bei
Mc Donals noch etwas zu essen bestellten, holte uns die Realität wieder ein: auf der oberen Etage waren mindestens die Hälfte der Plätze besetzt von Chinesen, die dort ihren Schlafplatz eingerichtet hatten...
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