Von Chengdu gings nach Leshan, suedlich von Chengdu. In Leshan lernten wir Mr. Yang kennen, ein etwa 80jaehriger Chinese der in Leshan bekannt ist dass er jungen Chinesen Englisch Unterricht erteilt. In Mr. Yangs Wohnzimmer erzaehlte er von siner Vergangenheit, dass er in China verbotene Buecher lese und gab und nebenbei noch ein paar Reisetipps. Danach besorgte er uns ein Hotel, fuhr mit uns zu einem Fahrkartenschalter um Zugtickets fuer den naechsten Tag zu kaufen. Das war wirklich ein interessanter Mensch der viel zu erzaehlen hatte. Nachmittags besuchten wir dann - ohne Mr Yang - den groessten freihstehenden Budda, 72 m hoch. War nett anzusehen, aber auch anstrengend da es wieder extrem schwuel war. Am naechsten Tag zogen wir mit Mr. Yang ins Nachbardorf. Dort besuchten wir zuerst eine Grundschule. War sehr suess. Die Kinder waren aber total scheu und erst nach paar mal Nachfragen brachten sie ein paar Worte heraus. Dann sollte Basti nach vorne und paar Saetze sagen. Ein Hoehepunkt war der ABC-Song, den wir gemeinsam mit den Kindenr gesungen haben. Danach mussten natuerlich auch noch Fotos gemacht werden und wir mussten unsere Namen in irgendwelche Hefte schreiben. Nach der Grundschule fuerte uns Mr. Yang zu einem Kaligraphy-Kuenstler, was nicht ganz so aufregend war. Weiter ging es ueber einen Markt zu einer Nudelfabrik und am Ende gabs dann noch einen guten gruenen Tee, der wohl recht teuer war. Im Anschluss brachte uns eine Chinesin noch das Spiel Majong bei, was auch sehr lustig war. Ein sehr netter Tag mit Mr. Yang. War natuerlich nicht ganz umsonst, aber so haben wir quasi ein soziales Projekt unterstuetzt, weil vier von Mr. Yangs Studenten uns begleiteten und so versuchten mit Auslaendern Englisch zu reden.
Leider hatten wir bei den Weiterreise etwas Pech. Wir hatten Zugtickets von Emeishan in den Sueden von Sichuan. Mit dem Bus wollten wir nun nach Emeishan fahren. Leider verkaufte uns die Frau am Schalter aber Tickets nach Meishan (ohne E) und ehe wir uns versahen waren wir in Meishan. Den Zug haben wir dann nicht mehr bekommen. Dank einer netten Bahnhofsfrau wurden wir dann aber in den naechsten Zug gelotst in dem gluecklicher Weise noch drei Schlafplaetze frei waren.