Nach unserem Aufenthalt in der kambodschanischen Kuestenstadt Sihanoukville waren wir zwei Tage in der Hauptstadt Phnom Penh. Die Stadt liegt direkt am Fluss Mekong und hat ausser einigen Museen nicht sooo viel zu bieten. Erschuetternd waren sicherlich das Killing Field und das zugehoerige Mueseum, das an die Schreckensherrschaft des Pol Pot erinnert. Dieser hatte Ende der 70er Jahre etwa ein Viertel der Bevoelkerung ermordert, vorrangig gebildete Leute, Diplomaten usw. Sein Ziel war ein Agrarstaat zu errichten. Wir haben wirklich grauenvolle Bilder gesehen, was aber sicherlich auch ein wichtiger Teil der kambodschanischen Geschichte ist. Nachdem wir unser Laos Visum bekommen haben sind wir mit dem Bus weiter Richtung Norden, in die Stadt Siem Reap gefahren. Die Fahrten dauern hier trotz kurzer Entfernungen recht lange da das Strassennetz kaum ausgebaut ist. Siem Reap liegt unmittelbar in Naehe der riesigen Tempelanlagen von Angkor Wat. Sehr beeindruckende Tempel und so viele, dass wir nicht alle sehen konnten. Wir haben uns Fahrraeder gemietet und sind mit diesen zu den Tempeln gefahren. Nach zwei Tagen Tempel machte heute mein Magen einen Strich durch die Rechnung. Unsere Gesaessknochen sind sicherlich dankbar, denn nach etwa 20 km Fahrrad fahren pro Tag waren diese schon arg beansprucht (die Fahrraeder hatten etwa chinesischen Standard).
Morgen geht es nun weiter nach Laos. Wir werden nach Pakse fliegen, da die Strecke mit dem Bus ueber 2 Tage dauern wuerde (Entfernung etwa 300 km). Ich bin gespannt auf Laos. Habe schon viele tolle Dinge von dem Land gehoert.
Bis bald!
DMZ, Gyeongbok Palast und Samcheongdong
vor 13 Jahren

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