Sonntag, 7. Juni 2009

Viel Lärm um nichts

Es ist Sonntag, Zeit nochmal ein Lebenzeichen von mir zu geben. Zugegebenermaßen gibt es nicht viel zu berichten. Nach dem Shanghai-Trip stand wieder der Schreibtisch im Mittelpunkt des Geschehens. Das war auch gar nicht so schlimm, weil es draußen so warm war dass man sich dort gar nicht länger aufhalten wollte. Das hat sich zum Glück geändert seit Donnerstag geändert, jetzt sinds nur noch 26°C.

Die letzten zwei Tage habe ich mir "freigenommen". Da stand dann z.B. Shoppen auf dem Programm. Das geht hier auch sehr gut und günstig, sofern man keine Schuhe mit Schuhgröße 39 oder größer sucht. Das Kapitel Schuhe habe ich damit aufgegeben. Lediglich Sportschuhe gibts über 39. Ansonsten war ich nochmal beim Schneider, habe ein mir unbekanntes Kaufhaus gefunden wo es die ganzen westlichen Marken von H&M bis Armani gibt (zu westlichen Preisen) und war Peking Ente essen im ausgezeichneten Da Dong Restaurant. Man kann sein Geld hier also gut unter die Leute bringen... Allerdings ist man nach Shoppingtagen hier auch sehr schnell nervlich am Ende. Das liegt daran, dass die Chinesen unglaublich laut sind. Zuvor dachte ich immer, dass die Asiaten eher ruhig und zurückhaltend sind. Vielleicht sind so die Japaner, aber auf keinen Fall die Chinesen. Wenn sie zu mehr als zwei Personen auftauchen, dann ist das Gewirr und Geschrei groß. Wenn man zwischendurch kurz innehält und die Umgebung beobachtet, dann steht man oft in einem riesigen Menschenhaufen, die meisten etwas kleiner und mit schwarzen Haaren. Alle agieren lautstark und rücksichtslos. Selbst in dem sehr noblen Da Dong Restaurant herrscht eine Geräuschkulisse wie sie vielleicht in deutschen McDonlads bei Hochbetrieb zu finden ist. Angeblich soll es Chinesen in Deutschland geben, die nicht schlafen können weil es ihnen zu ruhig sei.

In zwei Wochen ist hier etwa die Uni vorbei. Danach bin ich noch knapp zwei Wochen in Peking und knapp 4 Wochen in China unterwegs. Wow, die Zeit in China rast ihrem Ende zu!

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