Die Ferien sind nun lange vorbei und so langsam trudelt hier wieder der Alltag ein. Mein Uni-Stundenplan ist nur montags und dienstags belegt. Dienstags abends, wenn die letzte Vorlesung um 21.30 Uhr endet, beginnt quasi mein langes Wochenende. Sonntags Abends habe ich wieder das Vergnügen im Orchester zu fiedeln, jetzt sogar auch neue Stücke. Aber dank meiner Studienarbeit, privatem Chinesischunterricht und spannenden Hausaufgaben im Fach „Chinese Culture and Society“, in denen man die Gedanken der chinesischen Philosophen Konfuzius und Laozi vergleichen darf, kommt kaum Langeweile auf. Außerdem gibt es hier allein auch in Peking noch so viele Dinge die ich sehen möchte.
Das Bild zeigt Schnappschüsse von unserem Flunkyball-Spiel, das letzten Samstag stattgefunden hat. Angeregt durch die mittlerweile frühlingshaften Temperaturen (gestern sogar schon 27 C), wurde der Grill ausgepackt, jede Menge Grillgut und Bier gekauft. Das Ziel des Spiels bestand darin Bier zu trinken – schließlich müssen wir ja hier auch unserem Ruf gerecht werden. Außerdem hatten wir eine Deutsche Fahne an einem Baum befestigt, die zusätzlich für Aufregung bei dem chinesischen Wachpersonal sorgte. Am Ende mussten wir den Grill mit Wassereimern löschen, offenes Feuer ist wohl auf dem ganzen Campus nicht erlaubt. Sehr schade eigentlich, da müssen wir uns wohl etwas anderes einfallen lassen!
DMZ, Gyeongbok Palast und Samcheongdong
vor 13 Jahren


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